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| AURORA
Häufige Fragen |
Die häufigsten Fragen rund
um die Themen
AURORA und Backen
Es macht riesigen Spaß,
seine Lieben mit Selbstgebackenem zu verwöhnen.
Dabei tauchen schnell eine Menge Fragen auf
z.B. zur Herkunft von Mehl oder dessen
Verwendung in bestimmten Rezepten.
Wir stellen Ihnen hier die häufigsten
Fragen vor, die AURORA-Verwender an unseren
Verbraucherservice stellen. Mit etwas Glück
finden Sie so schnell und unkompliziert eine
Antworten auf etwas, das Sie schon immer mal
wissen wollten.
Zu welchem Bereich haben Sie eine
Frage?
Weitere Informationen sowie interessante Rezeptbroschüren
erhalten Sie kostenlos beim:
AURORA Verbraucherservice
21081 Hamburg
E-Mail: info@aurora-mehl.de
Warum heißt Mehl eigentlich Mehl?
Mehl ist der Sammelbegriff für
gemahlene Getreidesorten. Die
Bezeichnung stammt aus dem
Althochdeutschen: "Melo" bedeutet so viel
wie zerriebenes oder gemahlenes Pulver.
Worin unterscheiden sich Weizen- und Roggenmehl?
Roggen- und Weizenmehl gelten in
Deutschland als Brotgetreidearten.
Der Unterschied zwischen Roggen- und
Weizenmehl liegt in ihrer
Zusammensetzung. Roggenmehl enthält mehr Enzyme, mehr lösliche Zucker, etwas weniger
Stärke, weniger quellfähiges
Eiweiß und mehr wasserbindende
Pentosane (Schleimstoffe, die das Wasser binden) als Weizenmehl. Daher
muss bei der Verarbeitung auf folgendes
geachtet werden:
- Roggenteige müssen
gesäuert werden, weil die Enzymtätigkeit dadurch gehemmt wird, die Quellvorgänge unterstützt werden und sich der
Geschmack verbessert.
- Ausreichend Wasser zu dem Teig
geben. Die Pentosane können wesentlich mehr Wasser binden als der Kleber des Weizenteiges.
Extra Tipp: Am besten mischen Sie
Roggen- und Weizenmehl um die positiven Eigenschaften beider Mehle auszunutzen.
Was ist Dinkelmehl?
Dinkelmehl wird aus dem Dinkelkorn,
einer
Urform des heutigen Weizens, gemahlen.
Dinkel
boomt derzeit bei gesundheitsbewussten
Verbrauchern,
die Dinkelprodukte aufgrund ihres hohen
ernährungsphysiologischen
Wertes und ihrer guten
Verträglichkeit
nachfragen. Dinkel ist darüber
hinaus
durch seine geschlossene Schale von
Natur
aus optimal vor Umwelteinflüssen
geschützt
und leistet einen wertvollen Beitrag
für
eine gesunde Ernährung.
Von AURORA sind zwei verschiedene
Dinkelmehle
erhältlich: AURORA Bestes Korn Dinkel-Vollkornmehl und
AURORA Bestes Korn Dinkel-Mehl Type
630.
Was ist glattes Mehl?
Glattes Mehl ist sehr fein gemahlen. Es fühlt sich samtig weich an und ballt daher leicht zusammen.
Was unterscheidet glattes und griffiges Mehl?
Im Vergleich zu einem glatten Mehl besteht griffiges Mehl aus etwas gröberen teilchen. Es ist etwas lockerer als glattes Mehl. Das bekannte Weizenmehl Type 405 liegt in der Körnung zwischen "glatt" und "griffig" und ist dadurch universell einsetzbar.
Was unterscheidet griffiges und doppelgriffiges Mehl?
Doppelgriffiges Mehl hat eine noch
gröbere
Körnung als
griffiges Mehl. Dadurch ist es stets rieselfähig und lässt sich in Flüssigkeiten einrühren, ohne zu stauben oder zu klumpen. Seine Mehlteilchen
nehmen Flüssigkeit langsamer,
aber dafür
gleichmäßiger und
stärker
auf. Der Teig wird
deshalb besonders elastisch
und
lässt sich gut ausrollen und
formen.
Doppelgriffiges Mehl
erleichtert das Backen
von schwierigen Teigen. Es ist außerdem ideal zum Binden von Suppen und Soßen. Wir
empfehlen
Ihnen unser AURORA Bestes Korn Instant-Mehl.
Muss man Mehl noch sieben?
Früher musste man das Mehl immer vor Gebrauch sieben, um Verunreinigungen und um Klümpchen zurückzuhalten - bei Qualitätsmehlen wie AURORA ist das Sieben nicht mehr notwendig. Ein Mehl - Aufsieben bei Biskuit - und bei Schaumteigen empfehlen wir allerdings auch heute noch, da das Mehl in gesiebter Form noch Luft an den Teig abgibt. Absolut unnötig ist das Sieben von griffigem Mehl ebenso wie von Instant-Mehl.
Wie wird Mehl richtig im Haushalt gelagert?
Lagern Sie Mehl grundsätzlich
kühl
und trocken. Eine
Raumtemperatur von 20°C
und eine Luftfeuchtigkeit von 65% sollte
möglichst
nicht
überschritten werden.
Wichtige Vitamine bleiben nur dann
weitgehend
erhalten, wenn das
Mehl vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützt ist. Optimal ist daher eine
dicht schließende Dose, die an
einem dunklen, trockenen und
kühlen Ort gelagert wird.
Wie wird Mehl hergestellt?
Um Mehl herzustellen, wird das Getreide
zunächst
gründlich
geprüft und anschließend
in verschiedenen Stufen gereinigt,
geschält
und dann
gemahlen. Die verschiedenen
Vermahlungsstufen
nennt man
"Passagen". Jede einzelne
Passage umfasst eine Stufe der
Getreidezerkleinerung,
bei der
Getreidebruchstücke
unterschiedlicher
Größe entstehen. Die
verschieden
großen
Bruchteile werden mit Sieben
nach
Größe sortiert und wiederum
zerkleinert. Dabei löst sich Mehl von
den Getreideschalen und wird durch
Aussieben
gesammelt. Diese
Schritte werden an den immer
kleiner werdenden Bruchstücken
wiederholt,
bis den Schalen kein
Mehl mehr anhaftet (s.a.
"Vom
Korn zum Mehl" ).
Was bedeutet die Typen-Bezeichnung beim Mehl?
Die Mehltypen geben zunächst
einmal Auskunft
über den
Inhalt der natürlichen
Mineralstoffe im Mehl. Das heißt der
Mineralstoffgehalt liegt beim Mehl der
Type
405 bei 0,405 %, bei der Type
1050 bei 1,05
%. Je höher
die Typenzahl ist, desto
mehr
Vitamine, Mineralstoffe und vor allem
mehr Ballaststoffe sind im Mehl
enthalten.
Vollkornmehle haben
keine Typenbezeichnung,
da das
volle Korn vermahlen wird und damit
auch alle wertvollen Nähr- und
Inhaltsstoffe
des Korns erhalten
bleiben.
Die Typenzahl auf der
Mehlverpackung weist
darüber hinaus auch auf
unterschiedliche
Verwendungen
und ein unterschiedliches Backverhalten
hin (s.a. "Welches
Mehl
wofür?").
Enthalten AURORA Mehle Zusatzstoffe?
Für Mehl von AURORA wird nur
ausgesuchtes
Getreide
sorgfältig und schonend vermahlen
und frisch abgefüllt. Ohne
Zusatzstoffe.
Die einzigen
Ausnahmen sind unser AURORA Bestes Korn
Weizen-Mehl Type 1050 und AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 550 sowie AURORA
Urkraft des
Keimes.
AURORA
Bestes Korn Weizen-Mehl Type 1050
und AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 550 fügen
wir
Ascorbinsäure (Vitamin C) zu.
Dieser
Zusatz dient den
Mehlinhaltsstoffen zur Stabilisierung,
das Gashaltevermögen wird
dadurch verbessert
und bei der
Zubereitung von Hefeteigen die
Gelingsicherheit erhöht.
AURORA
Urkraft
des Keimes enthält
Weizenkeime,
die
ernährungsphysiologisch wertvoll
sind.
Wie lange behält Mehl seine Backfähigkeit?
Die Backfähigkeit von Mehlen ist abhängig vom Ausmahlungsgrad, d. h. man muss unterscheiden zwischen den Mehlsorten der Type 405, den dunkleren Mehlen (Weizenmehl Type 1050, Roggenmehl Type 1150) und den Vollkornmehlen.
Weizenmehle der Type 405 behalten ihre Backfähigkeit 2 Jahre und darüber hinaus. Die dunkleren Mehle ca. 1 bis 2 Jahre. Vollkornmehle, die in einer Großmühle hergestellt werden -wie z. B. AURORA- sind ca. 1 Jahr lang lagerfähig und behalten ihre Backeigenschaften, während selbstgemahlene bzw. im Reformhaus gekaufte Vollkornprodukte aus Haltbarkeitsgründen nach 2 bis 4 Wochen verbraucht sein sollten. Grund dieser unterschiedlichen Haltbarkeit ist, dass Großmühlen im Gegensatz zu Privathaushalten oder Reformhäusern über spezielle technische Anlagen verfügen: Das Getreide wird z.B. besonders intensiv gereinigt, die Feuchtigkeit vor der Vermahlung reduziert, der fetthaltige Keimling weniger zerkleinert.
Voraussetzung für die Erhaltung der Backfähigkeit ist allerdings bei jedem Mehl, dass die Verpackung original verschlossen ist und das Mehl sachgerecht gelagert wird, d. h. trocken, kühl (unter 20 °C) und trocken (unter 65 % Luftfeuchtigkeit). Mehl sollte vor direkter Sonneneinstahlung geschützt sein und am besten dunkel gelagert werden.
Was ist Hartweizenmehl?
Hartweizenmehl wird aus Hartweizen
hergestellt. Hartweizen hat einen deutlich
höheren Proteingehalt (auch Kleber
genannt) als Weichweizen. Außerdem
besitzt der Kleber des Hartweizens eine
andere Struktur: Hartweizenmehl ist im
Handel nur selten erhältlich.
Es wird
hauptsächlich in Italien oder Frankreich
für lockere Weißbrote wie Baguette
verwendet. Wir empfehlen Ihnen, als
Alternative AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 550 mit
AURORA Sonnenstern-Grieß aus
Hartweizen zu mischen – und zwar im
Verhältnis 2 Teile Mehl plus 1 Teil
Hartweizen-Grieß. Noch schneller geht es mit unserem AURORA Spätzle-Mehl. Es enthält bereits Mehl, Grieß und Salz im richtigen Verhältnis. Sie müssen für Spätzle oder Nudeln nur noch Eier und Wasser zufügen.
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Was ist eigentlich Grieß?
Grieß ist zerkleinertes Getreide von einer
festgelegten Größe (0,25-0,9 mm
Durchmesser). Diese Grießteilchen sind
feiner als Schrot, aber gröber als Mehl.
Meist wird Grieß aus Weizen hergestellt,
aber es gibt auch Maisgrieß, bekannt als
Polenta.
Wie wird Grieß hergestellt?
Um Grieß herzustellen, wird das
Getreide
zunächst
gründlich gereinigt, geschält
und dann gemahlen. Beim Mahlen
entstehen Getreidebruchstücke
unterschiedlicher Größe. Die
Teilchen
mit der richtigen
Größe für
Grieß werden durch Sieben
aussortiert
Worin unterscheiden sich Hartweizen-, Weichweizen- und Vollkorn-Grieß?
Weichweizen-Grieß
; wird aus Weichweizen
(botanisch "Triticum aestivum"), also der gängigen
Weizenart, gemahlen. Er wird
besonders cremig-weich und
locker, eignet sich daher besonders
für Grießbrei, Desserts
und Kuchen. Hartweizen-Grieß wird aus Hartweizen (dem
sogenannten Durum) gemahlen, der auch die Grundlage für viele Teigwaren ist. Beim Kochen wird er
locker, bleibt aber schnittfest und ist daher optimal für
Klöße, Aufläufe und Suppeneinlagen geeignet. Vollkorn-Grieß wird aus ungeschältem Weizen
hergestellt, so dass hier alle
Bestandteile des vollen Korns
enthalten sind. Er ist reich an Vitaminen,
Mineral- und Ballaststoffen. Durch seinen
kräftig-kernigen Geschmack ist er
für herzhafte und deftige Zubereitungen optimal geeignet.
Wie wird Grieß richtig gelagert?
Grieß sollte trocken, dunkel und
kühl
gelagert werden, z. B. in
der Vorratskammer.
Sehr wohl
fühlt er sich in atmungsaktiven
Pappschachteln oder Papiertüten.
Grieß
ist ca. 12-18 Monate
haltbar.
Wie gelingt Griebrei am besten?
Grieß am besten unter Rühren
leicht
aufkochen und dann bei
milder Hitze nachquellen
lassen,
damit er nicht anbrennt. Bereiten
Sie Grieß immer mit etwas Fett zu z.
B. in Form von Milch, Sahne oder Butter.
So
schmeckt er besonders
aromatisch. Allergiker
können Sojamilch einsetzen.
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Woran kann ich erkennen, ob der Kuchen fertig ist?
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kuchen
durchgebacken ist, stecken Sie vorsichtig
ein dünnes Holz- oder Metallstäbchen
hinein. Wenn beim herausziehen des
Stäbchens kein Teig am Stäbchen kleben
bleibt, ist der Kuchen gar.
Was ist der Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe?
Frische Hefe ist ein Backtriebmittel, das
auf biologische Art den Teig lockert: Auf
Melasse (Zuckersirup) gezüchtete
Hefesporen entwickeln bei Wärme
Kohlendioxyd, das den Teig mit kleinen
Bläschen lockert. Durch den
Umsetzungsprozess bilden sich zudem
Zuckerstoffe, die dem Brot Aroma und
lange Frischhaltung geben. Trockenhefe
ist in der Anwendung und Wirkung mit
Frischhefe gleichzusetzen. Der
Haltbarkeit wegen wird der Frischhefe
durch behutsames Trocknen das Wasser
entzogen und in die für die Trockenhefe
typische Granulatform gebracht.
Kann ich Hefe auf Vorrat kaufen?
Trockenhefe ist lange haltbar und läßt
sich daher problemlos lagern. Sie
können jedoch auch frische Hefe auf
Vorrat kaufen und einfrieren. Die Wirkung
ist auch nach dem Auftauen noch
vorhanden.
Wie mache ich eine Garprobe bei Hefegebäck?
Klopfen Sie mit dem Daumen oder
Fingerknöchel auf die Rückseite des
Hefegebäcks. Klingt es hohl, ist das
Gebäck (z.B. das Brot) durchgebacken.
Woran kann ich beim Biskuit erkennen, ob er gut ist?
Drücken Sie mit den Fingerspitzen
vorsichtig auf die warme Teigplatte.
Federt sie sofort zurück, ist der Teig
perfekt.
Wie gelingt meine Biskuitrolle am besten?
Achten Sie beim Backen von Biskuit darauf, dass der Backofen rechtzeitig vorgeheizt ist. Der Ofen muss sehr heiß sein, da die Masse sonst zu lange backen müsste und zu trocken würde.
Streuen Sie sofort nach dem Backen etwas Kristallzucker über den Biskuit und decken Sie ihn mit einem Handtuch ab. So verhindern Sie, dass er austrocknet und beim Aufrollen reißt.
Was muss ich beim Backen von Muffins beachten?
Bei der Teigzubereitung sollten zuerst die nassen Zutaten miteinander vermischt werden. Anschließend werden die trockenen Zutaten mit einem Schneebesen oder Holzlöffel untergerührt. Beim Backen den Backofen in den ersten 15 Minuten bitte nicht öffnen, damit die Muffins nicht zusammen fallen. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen. Am besten schmecken Muffins, wenn sie noch leicht warm sind.
Wie lagere ich Plätzchen richtig?
Achten Sie zunächst darauf, dass die
Kekse nach dem Backen völlig
auskühlen. Blechdosen sollten mit
Backpapier ausgelegt werden, auch
zwischen den Schichten kommt Papier.
Verschiedene Sorten am besten auch in
getrennten Behältern aufbewahren. Die
Dosen an kühlen und trockenen Stelle
lagern.
Kann ich Kuchen auch auf Vorrat backen?
Kuchen auf Vorrat zu backen und dann
einzufrieren, ist eine gute Möglichkeit,
liebe Überraschungsgäste mit
Selbstgebackenem zu verwöhnen.
Allerdings sollten Sie darauf achten, dass
der Kuchen vor dem Einfrieren sorgfältig
in Folie eingeschlagen wird, um
Gefrierbrand zu verhindern. Deko-Teile
wie Marzipan und Puderzucker besser
nicht mit einfrieren, sondern den Kuchen
nach dem Auftauen frisch dekorieren.
Zum Auftauen die Folie entfernen und
den Kuchen z.B. schnell in der Mikrowelle
oder 6 bis 8 Stunden bei
Zimmertemperatur auftauen lassen.
Haben Sie einen Tipp, wie man einen Spritzbeutel am besten füllt?
Geben Sie den Spritzbeutel in eine hohe, schlanke Rührschüssel oder einen Messbecher. Schlagen Sie den
Rand des Spritzbeutels nach außen über den Schüsselrand. Der Beutel kann
nun mit der gewünschten Massen gefüllt
werden. Klappen Sie dann den Rand
zurück und drehen den Spritzbeutel so
lange zu, bis die Masse aus der Lochtülle
quillt.
Wie gehen Tortenböden beim Backen gleichmäßig auf?
Es darf nur der Boden und nicht der Rand
der Backform eingefettet werden, denn
ein gefetteter Backformrand nimmt
höhere Temperaturen als ein ungefetteter
Backformrand auf.
Bei höheren
Temperaturen am Rand ist der Teig
schneller durchgebacken und die Mitte
wölbt sich.
Ich habe einen Rührteigkuchen mit Vollkornmehl gebacken. Leider war der sehr fest. Wie wird er lockerer?
Vollkornmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf als helle Mehlsorten. Nehmen sie daher etwas mehr Milch, dann wird der Teig lockerer.
Wenn ich meinen ausgerollten Mürbeteig in die Springform geben will, geht er immer kaputt. Wie lässt sich das verhindern?
Wickeln Sie Ihren ausgerollten Mürbeteig einfach um ihr Nudelholz. Anschließend können Sie ihn problemlos wieder über dem Boden der Kuchenform ausrollen.
Was kann ich tun, wenn sich der Kuchen trotz eingefetteter Backform nicht heil herauslösen lässt?
Lassen Sie den Kuchen ca. 10 Minuten abkühlen, damit er sich in der Form zusammenzieht. Sie können den Abkühlprozess unterstützen, indem Sie die Form vorsichtig umdrehen und einen kalten, nassen Lappen auf die Form legen.
Extra-Tipp: Machen Sie es wie die Bäcker, fetten Sie die Form einfach mit Öl ein und stäuben Sie Mehl darüber.
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Beim Herausziehen des Brotes aus dem Brotbackautomaten kam das Knetmesser mit heraus. Warum?
Das ist völlig in Ordnung. Das Knetmesser ist herausnehmbar, um die Reinigung des Gerätes zu erleichtern. Achtung, es könnte noch sehr heiß sein, da das Brot in der Mitte nicht so schnell abkühlt wie am Rand.
Kann ich eigentlich auch zwei Brote gleichzeitig im Ofen backen?
Das ist in einem Umluftbackofen kein
Problem, da er die Hitze gleichmäßig
verteilt und damit das Backen und Garen
auf mehreren Ebenen ermöglicht.
Muss ich das Brot sofort nach dem Backen aus dem Brotbackautomaten nehmen?
Den optimalen Brotgenuss erhalten Sie, wenn Sie das Brot nach dem Backen aus dem Brotbackautomaten nehmen. Nach dem Backen fängt das Brot an abzukühlen. Dadurch entsteht Verdunstungsfeutigkeit, welche in dem Brotbackautomaten vom Brot aufgenommen wird. Das hat zur Folge, dass das Brot keine knusprige Oberfläche mehr besitzt und auch schwerer aus der Form zulösen ist.
Mir ist mein Brot in dem Brotbackautomaten zusammengefallen. Was habe ich falsch gemacht?
Es kann sein, dass Sie zuviel Flüssigkeit oder zuviel Hefe verwendet haben. Achten Sie darauf, wenn Sie Ihrem Brot weitere Zutaten wie z. B. Früchte, Joghurt oder Käse beimischen, dass Sie die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren. Dosenfrüchte oder -Gemüse sollte gut abtropfen und gegebenenfalls zusätzlich abgetupft werden.
Mein Brot stößt an den Deckel des Brotbackautomaten an. Ist das normal?
Nein, ist es nicht. Vielleicht haben Sie zuviel Hefe genommen oder zuviel Zucker. Zuviel Zucker kann dazu führen, dass die Hefe zu sehr treibt. Sie können auch die Flüssigkeitsmenge etwas (ca. 1 Esslöffel) reduzieren. Dadurch wird die Hefe weniger treiben.
Mein letztes Brot aus dem Brotbackautomaten ist nicht aufgegangen und war hart wie ein Stein. Woran kann das gelegen haben?
Es könnte sein, dass die von Ihnen verwendete Hefe alt war. Achten Sie daher bitte auf das Haltbarkeitsdatum. Vielleicht haben Sie auch zuviel Salz verwendet, dadurch kann die Hefe nicht richtig gehen. Beachten Sie auch die Herstellerangaben bezüglich der Flüssigkeitstemperatur.
Kann ich die Menge der Zutaten für den Brotbackautomaten halbieren oder verdoppeln?
Nein, dass geht nicht. Der Brotbackautomat ist genau für die Menge eines Brotes ausgerichtet. Bei zuwenig Menge löst sich das Knetmesser und vermengt die Zutaten nicht richtig. Bei zuviel geht der Teig über den Rand der Backform hinweg und kann auf das Heizelement gelangen. Dies kann zu Rauchentwicklung führen.
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Was versteht man unter Ballaststoffen?
Bei Ballaststoffen handelt es sich
keineswegs um überflüssigen "Ballast".
Der Begriff fasst vielmehr die
unverdaulichen Nahrungsbestandteile
zusammen, die bis in den Dickdarm
gelangen und dort die Darmtätigkeit
anregen. Ballaststoffe sind vorwiegend in
pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.
Was ist Lignan?
Lignane gehören zu den Ballaststoffen.
Sie kommen in vielen Pflanzen vor –
Leinsamen oder die Kleie aus Roggen
oder Weizen weisen hohe Gehalte auf.
Es wird diskutiert, dass Lignane
möglicherweise zum Schutz vor
Krebsformen wie Brust- und
Prostatakrebs beitragen.
Was ist Folsäure?
Folsäure ist eines der wichtigsten
Vitamine
für den
Stoffwechsel, die Blutbildung,
die
Nervenfunktion und vor allem für
die Zellbildung. In Deutschland leiden
95%
der Bevölkerung unter
einer Folsäure
Unterversorgung. Den höchsten
Gehalt
an dem für die
Gesundheit so wichtigen
Vitamin
Folsäure weisen Weizenkeime auf.
Auch AURORA
Brotbackmischungen enthalten das
lebenswichtige
B-Vitamin
Folsäure.
Warum ist eine ausreichende Folsäure-Versorgung so wichtig?
Das B-Vitamin Folsäure bietet einen
3-fach Schutz für Ihre Gesundheit:
1.
Schutz vor Herz-Kreislaufkrankheiten,
denn Folsäure regelt den
Homocystein-Spiegel, der das Risiko für
Gefäß- und Herzkrankheiten beeinflusst.
2. Positive Auswirkungen auf Zellteilung
und Zellneubildung, denn Folsäure ist ein
essentieller Bestandteil zur Bildung der
DNS.
3. Schutz vor Missbildungen bei
Schwangerschaften, denn Folsäure ist
wichtig für die Entwicklung des Gehirns
und des Nervensystems des Kindes.
Wie kann ich eine ausreichende Folsäure-Versorgung erreichen?
Die meisten Lebensmittel enthalten von
Natur aus geringe Folsäuregehalte.
Durch die Hitze und Lichtempfindlichkeit
der Folsäure wird der Gehalt bei der
Zubereitung oftmals weiter verringert. Es
empfiehlt sich also eine Verwendung
eines Grundnahrungsmittels (z. B. Salz
oder Mehl), das mit Folsäure
angereichert ist, um das Vitamin
möglichst regelmäßig und in
ausreichender Menge einzunehmen. Da
Folsäure in Mehl bzw. Gebäck trotz des
Backens erhalten bleibt, ist z.B. in den
USA bereits seit 1998 eine Anreicherung
von Mehl mit Folsäure gesetzlich
vorgeschrieben.
Was ist Gluten?
Gluten ist ein Eiweißstoff, der für die
Backfähigkeit von Mehlen zuständig ist.
Es ist in den Getreidesorten Weizen,
Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel und
Grünkern enthalten. Diese Mehle "kleben"
gut, deshalb wird Gluten auch als
Klebereiweiß bezeichnet. Helle
Weizenmehle enthalten starkes
Klebereiweiß. Der Kleber bildet im Teig
ein Gerüst aus Eiweißfäden. Durch den
Druck der durch die Lockerungsmittel
gebildeten Gase entsteht das Gerüst. Bei
Temperaturen zwischen 60-80 °C erstarrt
es, so ist der Teig nach dem Backen
schön locker. Manche Menschen
reagieren auf Gluten aufgrund einer
Stoffwechselkrankheit allergisch. Diese
Gluten-Allergie wird im Säuglings- und
Kindesalter Zöliakie, im
Erwachsenenalter Sprue genannt.
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